PRESSE

Pressestimmen zu Johanna Faßbender/Jo´N

Lively Arts Magazine, Los Angeles, January/February 2005, Jo´N and her „Sweet Nothings“, Review by Willard Manus

About two years ago I reviewed Jo´N, showcasing the work of Johanna Fassbender, one of Europe´s young singer/songwriters, a gigantic talent who deserves to be discovered in this country. Jo´N not only sings in English in a voice that can only be called mesmerizing, but writes in English as well, mostly about love and its joys and discontents.

On her new CD - Sweet Nothings - Jo´N adds a new ingredient to her song-styling: a touch of other-worldliness, lunar influence. Don´t mistake this for New Age Sappiness or Twilight Zone contrivance: Jo´N´s lyrics are still rooted in reality, still deal with passionate, if conflicted and hurt, woman - in short, honest emotions and longings. But the moon definitely figures in many of her compositions, such as this one titled „Lunar Escape“.

And you said that you know your way./Well I wish I could believe it´s true./When I hear all those things you say,/I feel that you don´t have a clue./And you said that you´re back on your trail./Does it feel good to be back home?/Well I hope that your plan won´t fail./Does it feel good to be alone?/ I took you to the moon. /I took you to the moon.

There´s nothing dreamy or sugar-sweet about the way Jo´N sings these words; on the contrary, she´s harsh and angry at first, then switches to an unearthly kind of voice, one which suggests the voice of a goddess, a Venus. In another song, „I close my door“, a lonely woman, one who presumably has been dumped by her lover, calls to the moon in hope that „she will hold me together.“

Collaborating with Fassbender in the composition of the 14 songs on the CD is Markus Apitius, who also plays guitars, keys and bass on the record. Apitius, a Cologne based musician, also produced the CD and sang backings on it. Without question he is one of the most gifted artists working in Europe today, a major force on the musical szene.

Many American singer & songwriters have found acceptance and success in Europe. Now it´s time for America to reciprocate by opening its arms to German singer/songwriters like Fassbender and Apitius.

For further information an songsamples visit Toca Records.

Rezension „Music on Friday“, Kölner Stadtanzeiger, November 04, von Norbert Ramme

(...) Die Kölner Kollegen setzten Schwerpunkte ähnlich. Im Mittelpunkt stand Sängerin, Autorin und Komponistin Johanna Faßbender, die die Lieder mit ihrer intensiven, gefühlsgeladenen und facettenreichen Stimme vorträgt. Markus Apitius steuert mit seiner Gitarre einen umfangreichen Klangteppich bei, dem Keyboarder Robert Gasper häufig einen Akzent in die eine oder andere Richtung beigab. (...) Neben den schönsten Titeln älterer CD´s standen die Songs des neuen Albums „Sweet Nothings“ im Mittelpunkt des Konzertes. Alle Titel hat Apitius in seinem Studio in den vergangenen drei Monaten produziert und dabei einen klassischen, zeitlosen Sound geschaffen. Das Cover hat übrigens der New Yorker Fotograf George Dubose gestaltet, der schon mit Tom Waits, den Ramones und R.E.M. gearbeitet hat.

Kölner Stadtanzeiger/Klangprobe, Mai 2004 „Lieder, die kein Datum haben“, von Philipp Wurm

Geologisch gesehen ist das Leben wahrscheinlich ein Pass, der sich durch Höhen und Tiefen, durch Berge und Täler seinen Weg bahnt. Und wenn die einen von den Bergspitzen singen wollen, dann erzählen Jo´N eben von den Tälern. Von jenen Zeiten, in denen das Leben schwer auf den Schultern lastet. Wenn Enttäuschungen, Trennungen, brennende Sehnsucht den Blick frei geben auf das Wesentliche, auf die Essenz. Wenn sich vieles, was uns umgibt, als schnöder Schein entlarvt. Und am Horizont zart die Hoffnung schimmert. Auch, wenn es nur das Kerzenlicht ist.

Es ist klar, dass sich solche Musik nicht um den Zeitgeist zu scheren braucht. Sie steht für sich. Jo´N sind eine Mischung aus Band und Solo-Projekt. Im Mittelpunkt steht die Sängerin und Texterin Johanna Faßbender, die mit ihrer intensiven, gefühlsgeladenen Stimme die Lieder-Konglomerate aus Country, Folk, Singer/Songwriter-Pop und Jazz trägt. Es sind Lieder, die kein Datum haben. Sie hätten 1969, 1975, 1988, 1995 aufgenommen werden können, genau so gut aber in jedem anderen Jahr der Pop-Historie. Wie es bei artverwandten Musikern wie Patti Smith, Bob Dylan und Neil Young auch der Fall ist. Dezente Einflüsse durch den Avantgarde-Musiker John Cage sind ebenfalls zu hören - dann, wenn die klassisch gehaltene Songstruktur zu zerfließen beginnt und in eine sperrig-stockende Intrumental-Passage mündet.

Johanna Faßbender wird begleitet von Markus Apitius (Gitarre), Robert Gasper (Klavier), Kristaps Grasis (Bass) und Mike Haarman (Drums), allesamt wohnhaft in Köln und Bonn - und allesamt als Berufsmusiker tätig. Johanna erzählt: “Uns geht´s nicht um Tralala, uns geht´s nicht um Unterhaltung. Deswegen brauchen wir auch nicht zeitgebunden zu sein.“ Ihre Songs kämen aus dem Bauch, sagt sie weiter. Wenn andere Musiker so etwas sagen, schrillt die Alarmglocke: Plattitüde! Der Künstler hat nichts zu sagen! Nicht so bei Johanna: Ihr will man das abnehmen. Wahrscheinlich weil man beim Hören von Jo´N-Lieder merkt, dass das alles ehrlich gefühlt ist. Dass sie etwas preisgibt. Johanna: „Meine Texte sind sehr persönlich. Sie sind ein offenes Tagebuch.“ Wenn Johanna, die auch als Bildende Künstlerin tätig ist, komponiert, ist zuerst die Melodie da, dann entsteht der Text. Als Blaupause dient ihr dabei eine „melancholische Grundstimmung“. Angesichts von Versen wie „Trust in your heart,/ take a leap in the dark,/ be sure darkness will lead you, / no limelights distort the view“ (aus dem Song „Trust in your heart“ vom 2002 erschienenen Debut-Album „Rise & Fall“) wirkt das nur plausibel. Wenn es dann um die Arrangements geht, an die Austarierung, an die Abstimmung mit den restlichen Bandmitgliedern, ist Markus zur Seite. Er ist professioneller Musiker an vielen Instrumenten, fühlt sich in allen Genres zu Hause. Zwar hätten er und Johanna nicht immer die gleichen musikalischen Vorstellungen, doch am Ende ergebe sich doch immer ein homogenes Ganzes - geschöpft aus Gegensätzlichem. Markus hat auch Jo´N´s aktuelle CD „Sweet Nothings“ in seinem Bonner Studio „Magic Room“ im Alleingang produziert. „Es war eine aufwändige Produktion, die drei Monate in Anspruch genommen hat.“ Wichtig sei ihm ein klassischer Sound gewesen, eben zeitlos. Das ist ihm gelungen.

Ein Jo´N-Konzert ist, kein Wunder, eine besinnliche Angelegenheit, die Aufmerksamkeit erfordert. In der Südstadt-Kneipe „Bronx“ hätten sie mal ein wunderbares Konzert gegeben, erzählt Johanna. Die Leute waren mucksmäuschenstill, total gebannt. Eine tolle Atmosphäre.“ Robert sagt: „Manchmal haben unsere Konzerte etwas von Kammermusik.“ Ausbrüche sind natürlich erlaubt:“ Wir lieben es, wenn unsere an sich kompakten Songs durch eine Improvisation wegbrechen.“ (...) Ihr nächstes Konzert spielen Jo´N am 30. Mai im „Crowne Plaza“. Dann kann man erleben, wie sich der Herbst mitten im Frühling anhört. Bestimmt ein lohnenswertes Erlebnis.

Rezension zum 2-tägigen Festival im Bürgerhaus Köln-Kalk,

Kölner Stadtanzeiger , Dezember 2003


„...am zweiten Abend ging der Auftritt von Jo´N besonders unter die Haut. Die Sängerin mit der intensiven Stimme erinnerte mit ihren tiefschürfenden Songs daran, dass Energie und Wärme immer noch unschlagbare Attribute im Rock sind. Und dass Lieder ohne Scheu vor Melancholie jedes Publikum berühren.“

Philipp Wurm

Rezension „Rise & Fall“ Kölner Illustrierte, August 2003

Johanna Faßbender ist sowohl als Musikerin als auch als Künstlerin aktiv. Neben Ölgemälden zeichnet sie „Blinde Akte“ und bestreitet ihre Konzerte schon mal mit verbundenen Augen. Musikalisch vielseitig ist die Biografie von Johanna Faßbender und genauso vielseitig klingt ihr Album „Rise & Fall“. Jo`N, wie sie sich hier nennt, zählt ABBA, Neil Young, Mozart, Eric Satie, Peter Gabriel, Dead Can Dance, Drum´n Bass, Bossa Nova, Neue Musik und Bigband-Jazz zu ihren Einflüssen. Die Stücke der Sängerin mit der klassisch ausgebildeten Stimme pendeln zwischen 3-Minuten-Pop-Songs, mittelalterlich angehauchten Liedern, avantgardistischen Strukturen und Sounds, Jazz und beatlesquen Harmonien. Ebenso vielseitig, mit Bläsern, Streichern, zahlreichen akustischen Instrumenten, hat Multiinstrumentalist Markus Apitius „Rise & Fall“ umgesetzt. Eine Reise durch die Musik-Historie, zusammengehalten von Jo`Ns klarer variantenreicher Stimme und dem kompakten Songwriting.

jas

Rezension „Rise & Fall“ Lively Arts Magazine, Los Angeles, März 2003

„...some of the most memorable song-writing, vocal work and musicianship I´ve heard in years. Jo`N has a captivating voice - edgy, powerful, haunting. She sings about love mostly, but never in a sickly, sentimental way. Even when in the throes of passion or infatuation, she feels the sting in the tail of love, the possibility of failure, disappointment, betrayal. To go with such European sophistication and worldliness, she adds bluesy notes and harmonies, avant-garde and even surrealistic touches (as in her moody 30-second chant „Aragrona“). All in all the CD is a remarkable achievement.“ Will Manus

Rezension „Rise & Fall“ Gitarre & Bass, Januar 2003

Ebenfalls einen eigenwilligen Weg zwischen Singer/Songwriter-Rock und dem Rest der Kunstwelt eingeschlagen hat Jo´N („Joanne“), Musikerin, Autorin, Malerin, Darstellerin, Künstlerin. Johanna Faßbender hat eine kraftvolle, sehr berührende Stimme, sie klingt straighter als Tori Amos, selbstbewusster als Patti Smith, nicht so countrygirlie wie Jewel und viel europäischer und vor allem variabler als alle genannten. Großartig eben. „Rise & Fall“ (toca/dmg) heißt Jo´Ns neue CD, an der Multiinstrumentalist & Co-Writer Markus Apitius entscheidenen Anteil hat. Ein sehr gelungenes Album.Mal reinhören? www.jo-n.de

Lothar Trampert

Kölner Stadtanzeiger, September 2002

„Chaos ist bisweilen erwünscht“, von Jürgen Kisters

Die Ausstellungseröffnungen im Kulturzentrum Ignis sind immer etwas Besonderes. Nicht nur wegen des multikulturellen Publikums, auch wegen der Musik, dieses Mal vorgetragen vom schwungvollen „Markus Reinhardt Zigeuner Ensemble“ und von Johanna Faßbender, die mit verbundenen Augen und viel Gefühl einige Songs ihrer neuesten CD „Rise & Fall“ vortrug. (...).

„Tutti, die Musik vor dem Abend“, Mitteldeutscher Rundfunk, Oktober 2002

„...eine Mischung aus Neil Young, Bob Dylan und Patti Smith gibt „Rise & Fall“ etwas Zeitloses.“

Grit Schulze

Bonner Generalanzeiger, Juli 2001

„...eine Sängerin mit charismatischer Stimme.“

FOCUS-ONLINE, 2000

„...eine Traumpartnerschaft von zwei Musikern, deren feines Gespür für Harmonien und elegante Komposition stark rüberkommt...schöne Töne für alle Fans von melodischem, gut arrangiertem Pop.“

Kritik zur Ausstellung Galerie „Kunstgewinn“, Kölner Stadtanzeiger, September 1999

„Künstlerische Multitalente muss man in Zeiten zunehmener Spezialisierung pflegen, zeigen sie doch, dass die verschiedenen Künste zusammengehören, weil sie den gleichen Themen und Empfindungen auf der Spur sind. Ausgerüstet mit solcher Vielseitigkeit ist Johanna Faßbender eine erfreuliche Erscheinung in der Kölner Kunstlandschaft. Nach Jahren des Fragens, ob sie sich nicht doch auf eine künstlerische Spielart konzentrieren müsse, hat sie längst voller Überzeugung die Vielfalt zu ihrem Element gemacht. Als stimmige Einheit präsentiert sie jetzt ihre Musik im Zusammenspiel mit ihren Zeichnungen. Begleitet von Markus Apitius am Klavier (ein Mitglied aus ihrer fünfköpfigen Band Jo`N), trug Johanna Faßbender mit sparsam konzentrierter Gestik stille Songs von Liebe und Sehnsucht vor, getragen von einer leichten, kräftigen Stimme, mit einem Hauch von Tori Amos, Patti Smith, Jewel und Kristin Hersh. Ähnlich wie die Musik in die Tiefen des eigenen Gefühls hineinklingt, spüren Faßbenders Zeichnungen mit schwungvollen, energischen Linien (mit schwarzer Kreide oder Kohle) den Empfindungen und Haltungen des Körperlichen hinterher.....Und letztlich zielen alle künstlerischen Formen, gleichgültig ob Musik, Zeichnung, Fotografie, Performance oder Malerei, auf dieses eine, sich selbst näher zu kommen und für einen Moment ganz bei sich selber zu sein.

Jürgen Kisters

Rezension „Jo`N“-Live, Kölner Stadtanzeiger, Juli 1999

„Musik für den goldenen Oktober“, von Peter Limbach

„Mal weich, mal etwas härter, aber immer ein bißchen melancholisch klingt, was die Kölner Musikerin Johanna Faßbender auf der CD „Live“ unter dem Künstlernamen Jo´N veröffentlicht hat. Musik zwischen Rock, Folk, Jazz und Klassik und nicht unbedingt für den Sommer, eher für den goldenen Oktober. Strahlen doch Piano, Percussion, Gitarre, Cello und Jo´Ns Stimme bei aller Schwermut noch Wärme und Optimismus aus. Zwei der vier Stücke - aufgenommen in den Kölner Bex-Studios - hat Jo´N mit dem Kölner Sänger und Komponisten Markus Apitius geschrieben, der auch das Piano spielt. Eine Nummer, „Close Watch“, stammt aus der Feder eines Musikers, von dem Jo´N stark beeinflusst scheint: Pop-Avantgardist John Cale.“